Weiter geht’s! Oder: ein Buch, es ist ein Buch!

„Wann veröffentlichst Du den nächsten Blogartikel?“ wurde ich gefragt. Und: „Wann gibt es die nächste Podcastfolge?“

Ich gebe zu: ich habe mich sehr darüber gefreut, das die eine oder der andere hungrig nach neuem Stoff war, aber ich war ja anderweitig beschäftigt… und das sehr!

Gerade im Umgang mit den Personen in meinem Umfeld (Personal Training/ Coaching, Kurse, Studio) bin ich von Beginn an sehr offen mit diesem Thema umgegangen, auch um mich selber unter Druck zu setzen:

„Ich schreibe ein Buch und möchte dieses noch vor Weihnachten veröffentlichen!“

Oh Mann, hab ich die Fresse weit aufgerissen. Mir war zwar zu Beginn bewusst, dass ich ein Buch wie es mir vorschwebte nicht an einem Wochenende schreiben könnte, aber am Ende hat es sich doch arg gezogen… wie ne Runde Monopoly, bei der Du eigentlich schon fast pleite bist und keine Chance mehr hast zu gewinnen, es aber doch zu keinem Ende kommt. Nur andersrum halt, aus meiner persönlichen Sicht war ich nämlich nicht am Verlieren, sondern am Gewinnen, aber trotzdem zog es sich und zog es sich.

Was mich dazu getrieben hat, das Buch zu schreiben!

Ich habe es im Buch erwähnt, mein Freund Ingo war schuld. Ein paar Äußerungen seinerseits, dann ein lustiger Zustand (sofern man eine schlaflose Nacht als „lustig“ bezeichnen kann) und schon war ich dabei, an meinem Buch zu schreiben. Falls es Dich genauer interessiert, die Geschichte dazu findest Du im Buch. Falls Du mit diesen Querverweisen, dass Du gewisse Dinge im Buch finden könntest, nicht klarkommst, dann werden wir beide zukünftig kein leichtes Leben miteinander haben. 😉

Natürlich war die Idee des Buches schon länger da, aber wenn es danach geht… also Ideen habe ich viele. Ich bin ein Mensch, der verdammt viele Ideen auch umsetzt, aber auch meine Zeit ist begrenzt und so gibt es sicherlich viele gute Ideen, die ich nie vorangetrieben habe. Auf der anderen Seite habe ich aber wohl auch viel Zeit mit blöden Ideen verschwendet, aber das ist glaube ich auch normal. Wäre doch komisch, wenn es bei mir anders wäre, oder?

Für wen ist das Buch eigentlich?

Beim Buch hatte ich zwei Gruppen von Menschen im Kopf, an die ich mich richten wollte. Zum einen die Menschen, mit denen ich im Coaching, im Studio oder in den Kursen bereits zusammenarbeite. Ich wollte die bereits geleistete beidseitige Arbeit unterstützen. Wenn Zweifel aufkommen oder die Motivation mal schwindet, dann sollte das Buch als Nachschlagewerk und Motivationshilfe dienen. Außerdem ist das Buch ein tolles Geschenk für Freunde, Bekannte, Verwandte. Meine Trainierenden erzählen oft und empfehlen beispielsweise auch den Podcast weiter. Ein Buch lässt sich allerdings noch besser weiterreichen oder verschenken.

Diese Menschen, die „Fang an – Bleib dran!“ vielleicht als Geschenk bekommen oder anderweitig darüber stolpern und die gerade am Anfang ihrer Fitnesskarriere stehen – wenn auch vielleicht nicht zum ersten Mal – das ist die zweite Gruppe, an die ich beim Schreiben immer wieder gedacht habe. Gerade für diesen Prozess des Anfangen und Dranbleiben mit all den Tipps und Strategien, die ich im Laufe der Jahre kennengelernt habe, das möchte ich an möglichst viele Menschen weitergeben.

Der Prozess des Schreibens

Die ersten Abschnitte habe ich geschrieben und gleichzeitig begonnen, mir über die Struktur und die Inhalte Gedanken zu machen. So ungefähr habe ich natürlich schon eine Idee gehabt, worüber ich schreiben wollte. Von dieser Idee ausgehend ist es aber immer weiter gegangen und hat sich weiter entwickelt. Zu Beginn ging es auch sehr schnell. Ich habe jeden Tag (so pflege ich bei solchen Sachen vorzugehen) am Buch gearbeitet. Selbst wenn ich nur wenig Zeit hatte neben Trainings, Kursen und Studio, ein paar hundert Worte habe ich doch jeden Tag geschrieben, an guten dann auch mal 2000 oder an sehr guten auch nochmal mehr. Das ging echt flott. Es gab allerdings auch Themen, die mir schwerer fielen, für die ich mehr recherchieren musste, die ich nicht so locker aus dem Ärmel schütteln konnte. Natürlich habe ich mir diese Abschnitte eher fürs Ende aufgehoben, wie das wohl fast jeder machen würde. Woraus Du jetzt auch erkennen kannst: dieses Buch ist nicht von vorne nach hinten entstanden. Vielmehr war es wie ein Lückentext und so nach und nach habe ich alle Lücken geschlossen.

Am Ende sind es dann übrigens so um die 51000 Wörter geworden und ich habe etwa 113 Stunden am Buch geschrieben und überarbeitet.

Wenn fertig noch nicht fertig bedeutet

Aber nicht nur ich habe am Buch gearbeitet. Ein riesiges Dankeschön geht an Beate und ein noch riesigeres an Jörg, die viel bzw. unheimlich viel Zeit geopfert haben, damit das Buch möglichst wenig Rechtschreibfehler enthält und sich auch besser liest. Insbesondere Jörg hat dabei eine ganze Menge Umgangssprache, viele Anglizismen und noch mehr Ausrufezeichen einkassiert. Wie gesagt, ich glaube es ist dadurch wirklich besser und leserlicher geworden, es klingt aber immer noch nach mir. Mein langjähriger Freund Frank sagte nach dem Lesen, es würde sich so lesen als würde ich mit ihm sprechen. Ich glaube genau so soll das sein und er meinte es auch als Lob (ich habe sicherheitshalber nachgefragt 🙂 ).

Abgesehen vom Überarbeiten musste ich dann noch Formatieren und ein paar andere Dinge erledigen, von denen ich NULL Ahnung hatte und die mich kurzfristig auch zur Verzweiflung gebracht haben. Im Nachhinein betrachtet waren das dann aber eher kleinere Stolpersteine.

Fertig!!!

Am 27. November war das Ebook fertig, einen Tag später konnte man die Printvariante bestellen. Ich habe mir dann auch gleich einen Karton so genannter „Autorenexemplare“ bestellt, zuerst 30, dann gleich nochmal 50 und dann nochmal 30… das dauerte aber ein bisschen, bis ich die erste Lieferung bekam. Fun Fact: wer sich gleich zu Beginn nur ein einzelnes Exemplar bei Amazon bestellt hat, der hatte die gedruckte Ausgabe vor mir in den Händen. Das war schon komisch, dass einige mir Bilder meines Buches geschickt haben, bevor ich es selber je in Händen halten konnte.

Inzwischen haben viele das Buch bereits durch und freue ich über etliches an positivem Feedback. Ganz besonders über das der Frau hier neben mir auf dem Sofa, die es gerade eben beendet hat und die in den vergangenen Monaten noch weniger von mir hatte als sowieso schon. Sie sagte, ein wenig im Scherz: „Ich bin fertig, Du kannst das nächste schreiben!“

Wenn die wüsste… ach, weiß sie ja schon… und Du auch gleich!

Blog und Podcast

Blog und Podcast mussten zurück treten in dieser. Mir war von Beginn an klar, dass ich nicht gleichzeitig am Buch arbeiten kann, nebenbei aber noch Blogartikel schreibe und ins Mikrofon quatsche (zumal es da ja mit den paar Minuten quatschen nicht getan ist). Nicht zu vergessen, dass dies ja nicht die Dinge sind, die mir die Lebensmittel auf den Tisch bringen und die Miete bezahlen. Ja, ich bekomme bei jedem verkauften Buch Tantiemen, ich hätte aber vermutlich in derselben Zeit anderweitig mehr Geld verdienen können. Blog und Podcast, das mache ich beides sehr gerne, aber es läuft halt nebenbei neben den anderen Dingen.

Jetzt aber geht es auch auf diesen Kanälen wieder weiter und ich musste sehr schmunzeln, als ich eben nach 5 Monaten Pause am zweiten Teil einer Artikelserie gearbeitet habe.

Da kommt übrigens noch was

Während ich das Buch schrieb, kamen übrigens weitere Ideen. Ich hatte ja bereits geschrieben, Ideen habe ich viele. Hier geht es jetzt aber um konkrete Themen, die nicht den Weg ins Buch gefunden haben. Mir wurde schnell klar, dass ich mit diesem einen Buch nicht alle Themen abdecken können würde, die ich in meinem Kopf hatte. Es macht ganz einfach auch keinen Sinn!

Welches konkrete Thema ich im zweiten Buch behandeln werde, das verrate ich noch nicht. Das liegt aber auch ganz einfach daran, dass ich mich noch nicht entschieden habe. Sollte es Dich interessieren, so werden Blog und Podcast sicherlich Orte sein, an denen ich über dieses Projekt sprechen werde.

Waaaaaas, Du hast noch kein Buch?

Ich freue mich sehr, dass mein Buch bei meinen Trainierenden so reißenden Absatz findet, bin aber auch niemandem böse, der sich dieses nicht zulegt oder vielleicht sogar allgemein nicht liest. Ich wurde bereits nach der Hörbuchausgabe gefragt, glaube aber, dass es die erstmal nicht geben wird.

Solltest Du aber noch kein Buch haben, aber eines haben wollen, so bekommst Du es auf Amazon:

„Fang an – Bleib dran!“ auf Amazon

Du bekommst das Buch dort als Printausgabe oder als Ebook. Alternativ bekommst Du das Buch auch bei mir, bei Interesse gerne mit persönlicher Widmung.

Genug Buch!

Auch wenn ich vermutlich zukünftig häufiger auf das Buch zu sprechen kommen werde, möchte jetzt auch hier wieder zum eigentlichen Thema zurück kommen: leicht verdaulichem Fitness-Content, von dem ich glaube, dass er Dir auf Deiner Fitnessreise helfen kann. Also quasi wie ein Buch, nur in kleineren, verdaulichen Häppchen!

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