Einleitung
Hast Du das Zitat aus der Überschrift vorher schon mal gehört oder gelesen? Ich schon, ziemlich oft sogar, in unterschiedlichen Zusammenhängen und von unzählig verschiedenen Personen. Daraus kannst Du jetzt auch ein klein wenig schließen, welche Arten von Literatur ich in geschriebener Form und in Form von Hörbüchern oft konsumiere.
Ich habe es aber nicht nur gehört oder gelesen, ich habe schon sehr oft darüber nachgedacht und es für mich selber und für Menschen in meinem näheren Umfeld abgeglichen.
Na ja… und heute schreibe ich sogar einen Blogartikel darüber. Ich glaube nämlich, dass es für Erfolg und Misserfolg bei der Implementation von Sport und gesunden Ernährungsgewohnheiten durchaus zu beachten ist.
Wer hat das Zitat geprägt?
Zugeschrieben wird dieses Zitat übrigens dem Unternehmer, Autor und Motivationstrainer Jim Rohn (1930-2009). Das hilft uns jetzt nicht wirklich weiter, hatte mich dann aber doch mal interessiert. Außerdem verweise ich gerne darauf, wenn etwas nicht auf meinen eigenen Mist gewachsen ist.
Schau Dir mal Dein näheres Umfeld an!
Schau Dir doch mal Dein eigenes Umfeld an, die Menschen, mit denen Du am meisten Zeit verbringst. Die Wahrscheinlichkeit, dass Du vielleicht nicht alle, aber doch viele Ansichten, Verhaltensweisen und Ziele mit diesen Menschen teilst, ist doch sehr groß. Teilweise hast Du Dir diese Menschen wegen genau dieser Dinge ausgesucht (ob bewusst oder unbewusst, das ist nicht entscheidend), teilweise habt Ihr Euch im Laufe der Zeit in gewissen Aspekten angepasst.
Halte bitte wirklich mal kurz inne und denke an die Personen Deines Inner Circles.
Beispiel: Gruppenzugehörigkeit
Wenn Du als Jugendlicher eher so der Rockertyp (so wie ich, haha) warst, hast Du Dir vermutlich keine 5 Hip Hopper als “best Buddies” ausgewählt. Andererseits hast Du Dich vermutlich, wenn Du Mitglied einer Gruppe oder Clique warst, dieser angepasst. Das ist nicht schlimm oder verwerflich, das ist menschlich. Das haben unsere Urahnen in der Steinzeit schon so gemacht. Anpassung als Sicherung der Zugehörigkeit zur Gruppe. Damals war es vermutlich wirklich viel cooler, Teil der Gruppe zu sein als allein durchs Leben zu gehen.
Aber auch heute noch: Entweder passen wir unser Verhalten in einem gewissen Maße an, oder wir stehen im Verein, im Freundeskreis oder auf der Arbeit schnell als Außenseiter da… und wer will das schon?
Was hat das mit Deiner Fitness zu tun?
Ja ja, bin ja schon dabei! Ich musste das Ganze aber wenigstens ein bisschen in den Gesamtkontext bringen. Hätte ich das jetzt komplett ohne Gerüst in den Raum gestellt, dann wäre das Konstrukt vermutlich schnell kollabiert!
Hast Du Dir vorhin, als ich Dich darum bat, mal die Zeit genommen und über Deine “5 Personen” nachgedacht? Falls ja, was kam dabei heraus?
Dein Umfeld beeinflusst Deine Fitness
Hast Du Personen in Deinem Umfeld, die Dich bei Deinen sportlichen oder gesundheitlichen Zielen unterstützen? Oder sind sie eher neutral? Vielleicht gibt es sogar Menschen, die Dich – bewusst oder unbewusst – eher behindern? Diese Reflexion kann ein wichtiger Schritt sein.
Denn wenn wir neue Ziele setzen, insbesondere im Bereich eines gesunden Lifestyles, dann verändert sich oft auch unser Umfeld. Das kann bedeuten, dass wir mit manchen Menschen zukünftig weniger Zeit verbringen und dafür neue Kontakte knüpfen – mit Menschen, die ähnliche Ziele und Ansichten haben und uns in unseren Vorhaben unterstützen.
Vielleicht hast Du es schon vermutet: Für viele meiner Klienten bin ich eine dieser 5 Personen.
Das liegt daran, dass sie viel Zeit mit mir verbringen, sei es in unseren Trainingssessions oder auch durch meine Podcastfolgen, Blogartikel und Social Media Inhalte. Und das ist auch gut so! Denn wenn Du Dir vornimmst, sportlicher zu werden, Gewicht zu verlieren oder allgemein ein gesünderes Leben zu führen, dann brauchst Du Menschen um Dich herum, die diesen Weg unterstützen.
Beispiel: Alkoholkonsum
Jetzt mal ein ganz plastisches und leider auch häufiges Beispiel: das Thema Alkoholkonsum. Wer kennt das nicht? Du willst mal eine Zeit lang auf Alkohol verzichten oder zumindest reduzieren, aber in Deinem Freundeskreis gehört es dazu, dass bei jeder Gelegenheit ein Bier oder ein Glas Wein dazugehört… und meistens hört es nach einem noch lange nicht auf.
Plötzlich stehst Du da als die oder der “Langweilige”, bekommst Sprüche gedrückt und wirst immer wieder aufs Neue dazu gedrängt, “doch wenigstens eins mitzutrunken”. In so einem Umfeld wird es extrem schwer, eine Verhaltensänderung durchzuziehen.
Die 5 Personen können helfen – oder hindern
Das bedeutet nicht, dass Du jetzt alle Deine Freunde austauschen musst. Aber es kann bedeuten, dass Du Dir bewusst machst, welche Menschen Dich unterstützen und welche Dich ausbremsen. Und wenn Du ein Ziel hast, dann kann es enorm helfen, Dir gezielt Menschen zu suchen, die diesen Weg mitgehen. Sei es ein Trainingspartner, eine Community, ein Coach (wie ich!) oder einfach nur jemand, der Dich motiviert und inspiriert.
Fazit: Bewusst Entscheidungen treffen
Denn wie heißt es so schön? Gemeinsam geht vieles leichter.
Also, schau Dir Dein Umfeld an, reflektiere, wer Dich auf Deinem Weg unterstützt und triff bewusste Entscheidungen, mit wem Du Deine Zeit verbringst. Denn am Ende bist Du der Durchschnitt dieser fünf Menschen.
Und wenn Du dabei jemanden suchst, der Dich wirklich voranbringt, dann weißt Du ja, wo Du mich findest! 😉
Ich unterstütze Dich als Personal Trainer dabei, Deine sportlichen und gesundheitlichen Ziele zu erreichen. Ob Abnehmen, Muskelaufbau oder einfach ein gesünderer Lebensstil – gemeinsam packen wir es an!
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