Warum Ziele besser sind als “Vorsätze”

Vorsätzen zum Jahresbeginn hängt das Vorurteil nach, dass sie selten umgesetzt werden. Wer seinen Freunden in der Silvesternacht erzählt, was er erreichen möchte, der erntet oftmals Gelächter… was nicht nur am erhöhten Alkoholpegel beider Parteien liegt.

Dieses Jahr wird es diese Situation vermutlich etwas seltener geben, da es (hoffentlich) keine alkoholbeschwingten Partys geben wird. Trotzdem werden manche sich Ziele fürs neue Jahr setzen und andere warten schon jetzt darauf, dass diese nicht erreicht werden. Oder auf Deutsch: DU setzt Dir ein Ziel und andere erwarten, dass DU scheiterst.

Meine Meinung dazu? Später! Ich lasse an dieser Stelle jetzt mal Barbara Outland Baker zu Worte kommen: „Seine Art sich Ziele zu setzen war phänomenal! An jedem Neujahrstag setzte er sich hin und schrieb seine Ziele auf Karteikarten und es waren damals absurd klingende Ziele. Aber er schaffte sie alle, jedes einzelne.“

Du weißt mit dem Namen Barbara Outland Baker nichts anzufangen? Egal, Du kennst den, über den sie da spricht: Arnold Schwarzenegger. Dabei ist jetzt egal, ob Du seine Filme magst oder nicht, ob er Dir sympathisch ist oder Du diesbezüglich energisch und mit böser Miene den Kopf schüttelst. Man muss ganz einfach anerkennen, dass Arnold Schwarzenegger sich Ziele gesetzt und diese erreicht hat. Eins nach dem anderen!

Ich habe mehrere Biographien über ihn gelesen, zitierte oben aus Cookie Lommels „Schwarzenegger. A man with a plan“. Dieser Mann ist seine Ziele strategisch angegangen und hat sie erreicht. Vieles, was so auch gar nicht jedem bekannt ist, der den Schauspieler kennt, der früher mal Bodybuilder war und später dann Politiker. Schwarzenegger-Biographien sind ein konkreter Lese-/Hörbuchtip von mir für Dich!

Hier liegt jetzt aber genau der Unterschied zwischen Arnold und dem alkoholschwangeren Neujahrsvorsatz, der innerhalb von 72 Stunden definitiv gebrochen (Gebrochen, nicht ERbrochen!!!) sein wird. Arnold hat sich Ziele gesetzt und sich überlegt, wie er dorthin kommen könnte. Dann hat er sich dran gemacht, diese Ziele durch Taten zu erreichen!

Hast du den Unterschied erkannt? Auf der einen Seite steht ein frommer Wunsch, ganz nach dem Motto „also wenn ich durch Handauflegen einen flacheren Bauch haben könnte, dann würde ich das ohne Murren nehmen!“ und auf der anderen Seite ein ZIEL.

Falls du ein Ziel hast, welches du erreichen möchtest, dann hilft dir folgende Herangehensweise, um es mit viel höherer Wahrscheinlichkeit zu erreichen:

  • Formuliere ein konkretes Ziel!
  • Halte Dein Ziel schriftlich fest, am besten handschriftlich!
  • Formuliere Dein Ziel positiv! („Ich werde ein schlanker Mensch sein“ ist besser als „ich will nicht mehr dick sein“)
  • Komme schnell in die Umsetzung! Innerhalb von 72 Stunden solltest Du begonnen haben!
  • Starte gerne auch unperfekt! Du hast noch nicht die richtigen Sportschuhe, den perfekten Plan, irgendetwas fehlt Dir noch? Egal, fang an!
  • Hole andere mit ins Boot! Dies kann ein Trainer/ Berater sein, Deine Freunde/ Familie, denen Du von Deinem Ziel erzählst. Selbst diejenigen, die Dir den Erfolg nicht gönnen, können hilfreiche Partner sein… oder möchtest Du, dass sie später sagen: „Ich wusste schon vorher, dass Du das nicht schaffst!“? Nein, denen möchtest Du es erst recht zeigen.
  • Schaffe Gewohnheiten! Werden positive Dinge erstmal zur Gewohnheit, benötigst du viel weniger Willenskraft.

„Ja, aber das muss doch nicht unbedingt der 1.Januar sein, an dem man damit beginnt!“

Dem stimme ich zu! Was aber spricht auf der anderen Seite dagegen, am ersten Januar zu beginnen? Ich finde die Idee nicht so schlecht, in einer neuen Zeitrechnung (sei es nun ein Jahr oder ein Monat) etwas zu starten. Für viele – so auch für mich – ist zudem die Weihnachtszeit die Möglichkeit, mal ein wenig herunterzufahren, in sich zu gehen und zu überlegen, welche Dinge man als nächstes angehen möchte. Der 1. Januar ist dann oftmals einfach ein passender Zeitpunkt!

Wenn Du diesen Artikel irgendwann mitten im Jahr liest und starten möchtest, dann warte bitte nicht extra bis zum Jahreswechsel! Wenn du ihn aber zum Jahreswechsel 2020/2021 oder zu einem späteren Jahreswechsel liest, dann lass Dich nicht von den negativen Kommentaren beeinflussen. Nutze sie – wie oben geschrieben – als Motivation.

Falls du glaubst, dass ich Dir bei Zielsetzung, Planung des Weges und Umsetzung helfen kann, dann kontaktiere mich gerne. Genauso freue ich mich aber, wenn du diesen Artikel teilst und an Freunde weiterleitest, denen damit geholfen sein könnte!

Alles erdenklich Gute für ein tolles Jahr 2021! Auf dass Du alle Deine Ziele erreichst!

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