Na, denkst Du bei „Krafttraining“ auch erstmal an Maschinenberge, glänzende Studios und aufgepumpte Bizeps? Du bist nicht allein. Viele denken: „Richtiges Training – das geht nur im Fitnessstudio!“ Und klar, Studios haben ihre Berechtigung und es ist gut, dass es sie gibt. Aber lass uns mal ehrlich sein: Training wirkt nicht deshalb, weil Du im Studio schwitzt, sondern weil Du etwas tust – regelmäßig und zielgerichtet.
Und genau das kannst Du auch zu Hause. In manchen Fällen sogar deutlich besser! Vielleicht ist es bei Dir ja auch so!?
1. Entscheidend ist nicht der Ort – sondern das, was Du daraus machst
Krafttraining ist nicht gleichzusetzen mit Training an Maschinen oder Hanteln. Es geht vielmehr darum, dass Du:
- Deinen Körper einer wiederholten Belastung aussetzt,
- dabei sinnvolle Übungen absolvierst,
- mit einer ausreichend hohen Intensität trainierst und
- Dich im Zeitverlauf mit den Gewichten und Wiederholungen steigerst.
Das muss nicht zwischen Stahlgeräten vor einer Spiegelwand stattfinden – es kann genauso gut in Deinem Keller, im Garten oder Wohnzimmer stattfinden. Den nötigen Widerstand können zum Beispiel Kettlebells, Dein Körpergewicht, Zugwiderstandsbänder oder Equipment wie Schlingentrainer liefern. Das ist nicht ortsgebunden!
2. Vorteile von Training zu Hause – und davon gibt’s einige
Ich betreue Menschen, die zuhause trainieren – seit Jahren. Mit Erfolg. Warum es für viele funktioniert?
- Kein Fahrtweg – mehr Zeit für’s Wesentliche.
- Mehr Ruhe – niemand quatscht Dich voll oder klaut Dir die Bank.
- Flexibilität – 30 Minuten um 6:30 Uhr vor der Arbeit? Machbar.
- Weniger Ablenkung – keine Spiegel-Eitelkeiten, kein Smalltalk, kein TikTok zwischen den Sätzen.
Und das Beste: Du kannst barfuß trainieren, mit Deiner Lieblingsmusik oder im Schlafanzug. Und falls mal einer unangenehm riecht, musst Du Dich über ihn nicht ärgern… und solltest stattdessen doch mal wieder unter die Dusche hüpfen.
3. Was Du brauchst? Gar nicht viel.
Viele denken, man braucht ein Mini-Studio zuhause. Blödsinn. Was Du wirklich brauchst:
- Dein Körpergewicht (und glaub mir, damit kann man eine Menge machen!)
- 1–2 Kettlebells
- Ein paar Resistance-Bänder
- Eventuell einen Schlingentrainer (zum Beispiel TRX)
- Einen guten Trainingsplan und jemanden, der weiß, was er tut (Spoiler: z.B. ich 🙋♂️)
Mehr ist erstmal nicht nötig. Wenn Du mit wenig viel erreichen willst, dann lieber clever als aufwendig. Und wenn Du für Dich herausgefunden hast, dass Du das so langfristig durchführen wirst, dann kannst Du immer noch aufstocken … musst das aber nicht tun.
4. Zuhause trainieren = Fortschritt möglich
Ob Muskelaufbau, Körperstraffung, Schmerzreduktion oder Stressabbau: Es geht. Sogar sehr gut.
Die Voraussetzungen:
- Strukturierter Plan
- Kontinuität
- Belastung (ja, Du darfst auch mal schwitzen)
- Progression – also: steigern, fordern, wachsen
Du brauchst keinen Maschinenpark. Du brauchst einen guten Plan, klare Ziele – und jemanden, der Dich betreut. Spoiler: Ich kenn da jemanden.
By the way, all das sind Dinge, die Dir auch im Fitnessstudio nicht automatisch zufliegen. Viele trainieren komplett ohne Plan und System, mit einer zu geringen Anstrengung und ohne jegliche Progression. Von „zu selten“ sprechen wir hier noch gar nicht.
Ich beobachte natürlich auch immer wieder einige Trainierende, die wirklich gut arbeiten. Denen kann ich hin und wieder noch einen kleinen Tipp geben. Das sind aber auch die, die dann wirklich gute Fortschritte machen. Viele treten aber leider auf der Stelle … und das ist doch frustrierend, oder?
5. „Aber zuhause fehlt mir die Motivation…“
Das ist ein fairer Punkt. Der eine so, der andere so. Auch im Studio nehmen aber einige, obwohl sie eigentlich trainieren wollten, die Abkürzung in die Sauna – und andere daddeln nur am Handy rum.
Wenn Du mit mir trainierst, ist Schluss mit Ausreden. Ich bin da. Ich check bei Dir ein. Ich motiviere Dich – manchmal auch mit einem kleinen Schubs in den Allerwertesten (natürlich virtuell).
Und Du wirst sehen: Wenn die ersten Erfolge kommen, willst Du gar nicht mehr anders.
Viele Trainierende im Personal Training fangen genau deshalb damit an. Sie wollen die Verbindlichkeit ihrem Trainer gegenüber. Glaube mir, das funktioniert sehr, sehr gut!
6. Mein Fazit für Dich
Zuhause trainieren ist keine Notlösung – in vielen Fällen ist es die bessere Lösung.
- Weniger Zeitaufwand
- Genauso effektiv
- Persönlich betreut = individuell angepasst
- Nachhaltiger, weil einfacher umzusetzen
Wenn Du wirklich starten willst, dann warte nicht auf das nächste Angebot vom Studio oder auf den perfekten Moment. Trainiere dort, wo Du es auch wirklich machst. Und das ist meistens: bei Dir zu Hause.
Ich zeige Dir wie. Ohne Schnickschnack. Aber mit System. Und mit Spaß – versprochen.
Lass uns starten – bei Dir zu Hause!


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